Auf dieser Seite finden Sie die zentralen Wahlergebnisse für Hemmingen und die Region Hannover in einer gemeinsamen Übersicht. Berücksichtigt werden die Wahl zur Regionspräsidentin beziehungsweise zum Regionspräsidenten, die Wahl der Regionsversammlung und die Wahl des Rates der Stadt Hemmingen. Ergänzend wird das Ergebnis der Oberbürgermeister-Stichwahl in Hannover eingeordnet. An dieser Wahl nahmen ausschließlich die Wahlberechtigten der Landeshauptstadt teil. Die Grafiken zeigen die Stimmenanteile und Sitzverteilungen, während die folgenden Abschnitte die wichtigsten Zahlen, politischen Mehrheiten und Zuständigkeiten erläutern.
Kommunalwahl 2026 in Hemmingen im Überblick
Die Wahlberechtigten aus Arnum, Devese, Harkenbleck, Hemmingen-Westerfeld, Hiddestorf, Ohlendorf und Wilkenburg konnten am 13. September mit mehreren Stimmzetteln Einfluss auf die politische Entwicklung ihrer Stadt und der gesamten Region Hannover nehmen. Die einzelnen Wahlen erfüllen unterschiedliche Aufgaben und folgen teilweise verschiedenen Wahlverfahren.
Bei der Direktwahl der Regionspräsidentin beziehungsweise des Regionspräsidenten verfügte jede wahlberechtigte Person über eine Stimme. Für die Regionsversammlung und den Rat der Stadt Hemmingen konnten jeweils bis zu drei Stimmen vergeben werden. Diese Stimmen durften einer Liste, einzelnen Kandidierenden oder mehreren Wahlvorschlägen zugeordnet werden.
Die drei Ergebnisse sind voneinander unabhängig. Eine Stimme für eine Partei bei der Stadtratswahl musste deshalb nicht mit der Entscheidung bei der Regionsversammlung oder der Regionspräsidentschaft übereinstimmen. Jeder Stimmzettel wurde getrennt ausgezählt und nach den geltenden kommunalwahlrechtlichen Regeln ausgewertet.
Welche Wahlergebnisse zeigt diese Seite?
Die Übersicht zeigt die Ergebnisse der Wahl zur Regionspräsidentschaft, der Wahl der 84 Mitglieder der Regionsversammlung und der Wahl der 26 Mitglieder des Rates der Stadt Hemmingen. Die Entscheidung über die Regionspräsidentschaft fiel in einer Stichwahl am 27. September 2026.
Erster Wahlgang zur Regionspräsidentschaft

Bei der Wahl zur Regionspräsidentin beziehungsweise zum Regionspräsidenten der Region Hannover traten am 13. September insgesamt elf Personen an. Niemand erreichte im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit von mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen. Deshalb war eine Stichwahl zwischen den beiden Erstplatzierten erforderlich.
Eva Bender von der SPD erhielt regionsweit 30,6 Prozent und erreichte damit den höchsten Stimmenanteil. Auf dem zweiten Platz folgte Dr. Oliver Junk von der CDU mit 22,0 Prozent. Zwischen beiden Kandidierenden lag im ersten Wahlgang ein Abstand von 8,6 Prozentpunkten.
Sinja Münzberg von Bündnis 90/Die Grünen kam auf 17,6 Prozent und belegte den dritten Platz. Nicolas Lehrke von der AfD erhielt 15,0 Prozent. Mizgin Çiftçi von der Linken erreichte 6,9 Prozent. Die übrigen sechs Kandidierenden Personen blieben jeweils unter drei Prozent.
- Eva Bender, SPD: 30,6 Prozent
- Dr. Oliver Junk, CDU: 22,0 Prozent
- Sinja Münzberg, Bündnis 90/Die Grünen: 17,6 Prozent
- Nicolas Lehrke, AfD: 15,0 Prozent
- Mizgin Çiftçi, Die Linke: 6,9 Prozent
- Weitere Kandidierende: jeweils weniger als 3 Prozent
Die Stimmen aus Hemmingen flossen gemeinsam mit den Ergebnissen aus der Landeshauptstadt und den übrigen regionsangehörigen Städten und Gemeinden in das Gesamtergebnis ein. Damit konnten auch die Wahlberechtigten aus Hemmingen unmittelbar darüber mitentscheiden, welche beiden Personen am 27. September in der Stichwahl antraten.
Wer erreichte im ersten Wahlgang die meisten Stimmen?
Eva Bender von der SPD lag im ersten Wahlgang mit 30,6 Prozent an erster Stelle. Dr. Oliver Junk von der CDU erreichte mit 22,0 Prozent den zweiten Platz. Beide qualifizierten sich für die Stichwahl.
Stichwahlen am 27. September 2026 sind entschieden

Zwei Wochen nach dem ersten Wahlgang standen in Hannover und der Region wichtige Entscheidungen über die kommunalen Spitzenämter an. In der gesamten Region Hannover wurde zwischen Eva Bender und Dr. Oliver Junk über die Regionspräsidentschaft abgestimmt. Innerhalb der Landeshauptstadt entschieden die dort Wahlberechtigten zusätzlich zwischen Belit Onay und Dr. Axel von der Ohe über das Amt des Oberbürgermeisters.
Eva Bender wird neue Regionspräsidentin
Eva Bender von der SPD gewann die Stichwahl um die Regionspräsidentschaft mit 69,41 Prozent der gültigen Stimmen. Insgesamt entfielen 255.389 Stimmen auf sie. Dr. Oliver Junk von der CDU erhielt 112.566 Stimmen und erreichte damit 30,59 Prozent. Die Wahlbeteiligung in der Region Hannover lag bei 42,08 Prozent.
- Eva Bender, SPD: 255.389 Stimmen und 69,41 Prozent
- Dr. Oliver Junk, CDU: 112.566 Stimmen und 30,59 Prozent
- Wahlbeteiligung: 42,08 Prozent
Mit diesem Ergebnis wird Eva Bender die erste Frau an der Spitze der Region Hannover. Ihre Amtszeit beginnt am 1. November 2026 und dauert acht Jahre. Als Regionspräsidentin leitet sie die Regionsverwaltung, vertritt die Region nach außen und gehört der Regionsversammlung als stimmberechtigtes Mitglied an.
Für Hemmingen ist diese Entscheidung unmittelbar relevant. Die Regionsverwaltung übernimmt zahlreiche Aufgaben, die den Alltag in der Stadt betreffen. Dazu gehören unter anderem öffentlicher Nahverkehr, regionale Verkehrsplanung, Gesundheitsversorgung, soziale Leistungen, Berufsschulen, Rettungsdienst und Abfallwirtschaft.
Wer gewann die Stichwahl zur Regionspräsidentschaft?
Eva Bender von der SPD setzte sich am 27. September 2026 mit 69,41 Prozent gegen Dr. Oliver Junk von der CDU durch und wird neue Regionspräsidentin der Region Hannover.
Belit Onay bleibt Oberbürgermeister von Hannover
Parallel zur Wahl der Regionspräsidentin fand in der Landeshauptstadt Hannover die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters statt. Belit Onay von Bündnis 90/Die Grünen wurde mit 61,5 Prozent der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit bestätigt. Auf ihn entfielen 108.254 Stimmen. Sein Gegenkandidat Dr. Axel von der Ohe von der SPD erhielt 67.701 Stimmen und damit 38,5 Prozent.
- Belit Onay, Bündnis 90/Die Grünen: 108.254 Stimmen und 61,5 Prozent
- Dr. Axel von der Ohe, SPD: 67.701 Stimmen und 38,5 Prozent
- Wahlbeteiligung: 45,0 Prozent
Der Wahlausschuss der Landeshauptstadt Hannover bestätigte das Ergebnis am 1. Oktober 2026. Die neue Amtszeit beginnt ebenfalls am 1. November und dauert acht Jahre. Belit Onay war 2019 erstmals zum Oberbürgermeister gewählt worden und bleibt damit Leiter der Stadtverwaltung sowie oberster Repräsentant der Landeshauptstadt.
Wahlberechtigte aus Hemmingen konnten bei dieser Oberbürgermeisterwahl nicht abstimmen, da Hemmingen eine eigenständige Stadt in der Region Hannover ist. Das Ergebnis wird auf dieser Seite dennoch aufgeführt, weil beide Stichwahlen am selben Tag stattfanden und die Zusammenarbeit zwischen Landeshauptstadt, Umlandkommunen und Region für zahlreiche politische Aufgaben von Bedeutung ist.
Konnten Wahlberechtigte aus Hemmingen den Oberbürgermeister von Hannover wählen?
Nein. An der Oberbürgermeister-Stichwahl nahmen nur Wahlberechtigte mit Wohnsitz in der Landeshauptstadt Hannover teil. Die Menschen in Hemmingen stimmten am 27. September ausschließlich über die Regionspräsidentschaft ab.
Ergebnis der Wahl zur Regionsversammlung

Neben der Regionsspitze wurde auch die Regionsversammlung neu gewählt. Sie ist das wichtigste politische Beschlussorgan der Region Hannover. Insgesamt waren 84 Mandate für eine Wahlperiode von fünf Jahren zu vergeben. Die direkt gewählte Regionspräsidentin gehört dem Gremium zusätzlich mit Sitz und Stimme an.
Die SPD erreichte mit 24,24 Prozent den höchsten Stimmenanteil. Die CDU kam auf 20,69 Prozent. Nur knapp dahinter folgten die Grünen mit 20,51 Prozent. Die AfD Niedersachsen erreichte 14,34 Prozent und Die Linke 8,14 Prozent.
Die FDP kam auf 3,49 Prozent. Die Tierschutzpartei erhielt 1,71 Prozent, das BSW Niedersachsen 1,69 Prozent, Volt 1,46 Prozent und DIE HANNOVERANER 0,91 Prozent. Weitere Parteien und Wählergemeinschaften wurden in der Ergebnisgrafik unter „Sonstige“ zusammengefasst und erreichten gemeinsam 2,73 Prozent.
- SPD: 24,24 Prozent
- CDU: 20,69 Prozent
- Bündnis 90/Die Grünen: 20,51 Prozent
- AfD Niedersachsen: 14,34 Prozent
- Die Linke: 8,14 Prozent
- FDP: 3,49 Prozent
- Tierschutzpartei: 1,71 Prozent
- BSW Niedersachsen: 1,69 Prozent
- Volt: 1,46 Prozent
- DIE HANNOVERANER: 0,91 Prozent
- Sonstige: 2,73 Prozent
Das Ergebnis zeigt eine breit zusammengesetzte Regionsversammlung. Keine politische Kraft verfügt über eine eigene Mehrheit. Für Beschlüsse über Haushalt, Nahverkehr, Krankenhäuser, Schulen, soziale Leistungen und regionale Planungen sind deshalb Vereinbarungen zwischen mehreren Fraktionen und Mitgliedern erforderlich.
Welche Partei wurde bei der Regionsversammlungswahl stärkste Kraft?
Die SPD erreichte mit 24,24 Prozent den höchsten Stimmenanteil und erhält 20 der insgesamt 84 gewählten Mandate.
Sitzverteilung in der Regionsversammlung
Die Stimmenanteile wurden nach den gesetzlichen Vorgaben in Mandate umgerechnet. Die SPD erhält 20 Sitze. CDU und Grüne kommen jeweils auf 17 Mandate. Die AfD Niedersachsen zieht mit zwölf Mitgliedern in die Regionsversammlung ein. Die Linke erhält sieben Sitze und die FDP drei Mandate.
Zwei Sitze entfallen auf die Tierschutzpartei. Jeweils ein Mandat erhalten BSW Niedersachsen, Die PARTEI, Volt, UWR Hannover, DIE HANNOVERANER und die Piraten. Damit sind zahlreiche politische Positionen in der neuen Regionsversammlung vertreten.
- SPD: 20 Sitze
- CDU: 17 Sitze
- Bündnis 90/Die Grünen: 17 Sitze
- AfD Niedersachsen: 12 Sitze
- Die Linke: 7 Sitze
- FDP: 3 Sitze
- Tierschutzpartei: 2 Sitze
- BSW Niedersachsen: 1 Sitz
- Die PARTEI: 1 Sitz
- Volt: 1 Sitz
- UWR Hannover: 1 Sitz
- DIE HANNOVERANER: 1 Sitz
- Piraten: 1 Sitz
Die Sitzverteilung macht deutlich, dass politische Mehrheiten nur durch die Zusammenarbeit mehrerer Parteien oder Gruppen erreicht werden können. SPD und Grüne kommen gemeinsam auf 37 Sitze. CDU und Grüne erreichen zusammen 34 Mandate. Für eine Mehrheit im 85 Mitglieder umfassenden Gremium einschließlich der Regionspräsidentin sind mindestens 43 Stimmen erforderlich.
Wie viele Mitglieder hat die neue Regionsversammlung?
Die Wahlberechtigten bestimmten 84 Regionsabgeordnete. Die direkt gewählte Regionspräsidentin Eva Bender gehört dem Gremium als weiteres stimmberechtigtes Mitglied an.
Hemmingen gehört zum Regionswahlbereich 07
Für die Wahl der Regionsversammlung ist das gesamte Gebiet der Region Hannover in 13 Wahlbereiche gegliedert. Hemmingen gehört gemeinsam mit Springe, Wennigsen und Ronnenberg zum Regionswahlbereich 07. Die Parteien und Wählergemeinschaften traten dort mit eigenen Wahlvorschlägen an.
Mit Christina Fritz und Ramona Hanck kandidierten zwei Bewerberinnen aus Hemmingen auf dem SPD-Wahlvorschlag. Christina Fritz führte die Liste auf Platz 1 an. Ramona Hanck trat auf Listenplatz 6 an. Beide Bewerberinnen aus Arnum verbanden ihre kommunalpolitische Arbeit in Hemmingen mit dem Anspruch, örtliche Interessen auch auf der Ebene der Region Hannover einzubringen.
Bei der Regionsversammlungswahl konnten die Wahlberechtigten bis zu drei Stimmen vergeben. Diese durften vollständig einer Liste oder einer Person gegeben oder auf verschiedene Listen und Kandidierende verteilt werden. Dadurch nahmen die Wählerinnen und Wähler sowohl auf die politische Sitzverteilung als auch auf die personelle Zusammensetzung Einfluss.
Zu welchem Regionswahlbereich gehört Hemmingen?
Hemmingen bildet gemeinsam mit Springe, Wennigsen und Ronnenberg den Regionswahlbereich 07. Christina Fritz und Ramona Hanck kandidierten dort für die SPD.
Ergebnis der Wahl zum Rat der Stadt Hemmingen

Bei der Stadtratswahl wurde die CDU mit 33,67 Prozent stärkste politische Kraft. Die SPD erreichte 21,42 Prozent. Die Grünen folgten mit 21,29 Prozent nahezu gleichauf. Der Abstand zwischen SPD und Grünen beträgt lediglich 0,13 Prozentpunkte.
Die AfD erhielt 11,52 Prozent. Die Linke kam auf 4,55 Prozent. Die Unabhängigen Hemminger erreichten 3,96 Prozent und die FDP 3,59 Prozent. Damit ziehen insgesamt sieben Parteien und Wählergemeinschaften in den neuen Rat ein.
- CDU: 33,67 Prozent
- SPD: 21,42 Prozent
- Bündnis 90/Die Grünen: 21,29 Prozent
- AfD: 11,52 Prozent
- Die Linke: 4,55 Prozent
- Unabhängige Hemminger: 3,96 Prozent
- FDP: 3,59 Prozent
Die Wahl zum Rat der Stadt ist für die unmittelbare Entwicklung Hemmingens von besonderer Bedeutung. Die gewählten Ratsmitglieder entscheiden in den kommenden fünf Jahren unter anderem über den kommunalen Haushalt, Wohnungsbau, Schulen, Kinderbetreuung, Feuerwehr, Sportstätten, Verkehr und die Entwicklung der sieben Ortsteile.
Wer gewann die Stadtratswahl in Hemmingen?
Die CDU erreichte mit 33,67 Prozent den höchsten Stimmenanteil und erhält neun der insgesamt 26 gewählten Sitze im Rat der Stadt Hemmingen.
Sitzverteilung im Rat der Stadt Hemmingen
Im Rat der Stadt Hemmingen waren 26 Mandate zu vergeben. Auf die CDU entfallen neun Sitze. Die SPD erhält sechs Mandate, die Grünen fünf Sitze und die AfD drei Sitze. Die Linke, die FDP und die Unabhängigen Hemminger ziehen jeweils mit einem Mitglied in den Rat ein.
- CDU: 9 Sitze
- SPD: 6 Sitze
- Bündnis 90/Die Grünen: 5 Sitze
- AfD: 3 Sitze
- Die Linke: 1 Sitz
- FDP: 1 Sitz
- Unabhängige Hemminger: 1 Sitz
Zusätzlich zu den 26 gewählten Ratsmitgliedern gehört der direkt gewählte Bürgermeister dem Stadtrat an. Der Bürgermeister leitet die Stadtverwaltung, bereitet gemeinsam mit der Verwaltung Beschlüsse vor und besitzt im Rat ebenfalls Sitz und Stimme.
Wie viele Ratsmitglieder wurden in Hemmingen gewählt?
Bei der Kommunalwahl wurden 26 Mitglieder in den Rat der Stadt Hemmingen gewählt. Der direkt gewählte Bürgermeister gehört dem Gremium zusätzlich an.
Mehrheiten im neuen Stadtrat erfordern Zusammenarbeit
Keine der sieben vertretenen politischen Kräfte verfügt allein über eine absolute Mehrheit. Die CDU ist mit neun Sitzen die größte Fraktion, benötigt für eine Mehrheit im aus 27 stimmberechtigten Mitgliedern bestehenden Rat einschließlich des Bürgermeisters jedoch mindestens fünf weitere Stimmen. SPD und Grüne kommen gemeinsam auf elf Mandate und sind ebenfalls auf zusätzliche Unterstützung angewiesen.
Rechnerisch verfügen CDU und Grüne gemeinsam über 14 Sitze. CDU und SPD kommen zusammen auf 15 Mandate. SPD, Grüne, Linke und FDP erreichen gemeinsam 13 Sitze. Bei der Betrachtung möglicher Mehrheiten ist außerdem das Stimmrecht des Bürgermeisters zu berücksichtigen.
Aus diesen Zahlen ergibt sich nicht automatisch eine bestimmte politische Zusammenarbeit. Im kommunalen Alltag können feste Gruppen oder Bündnisse gebildet werden. Ebenso sind wechselnde Mehrheiten möglich, bei denen Parteien und Ratsmitglieder abhängig vom jeweiligen Thema unterschiedlich abstimmen.
Hat eine Partei die absolute Mehrheit im Stadtrat?
Nein. Die CDU stellt mit neun Sitzen die größte Fraktion, kann Beschlüsse aber nicht allein durchsetzen. Für Mehrheiten müssen mehrere politische Kräfte zusammenarbeiten.
Wahlbeteiligung bei Kommunalwahl und Stichwahlen
Die Wahlbeteiligung bei der Wahl zum Rat der Stadt Hemmingen lag bei rund 70,08 Prozent. Damit nahm eine deutliche Mehrheit der Wahlberechtigten an der Entscheidung über die neue Zusammensetzung des Stadtrates teil. Die Zahl der abgegebenen Stimmen ist bei der Ratswahl höher als die Zahl der Wählerinnen und Wähler, weil jede Person bis zu drei Stimmen vergeben konnte.
Bei der Stichwahl zur Regionspräsidentschaft beteiligten sich regionsweit 42,08 Prozent der Wahlberechtigten. Die Beteiligung lag damit deutlich unter der Kommunalwahl am 13. September. Bei der Oberbürgermeister-Stichwahl in Hannover betrug die Wahlbeteiligung 45,0 Prozent. Diese Zahl bezieht sich ausschließlich auf die Wahlberechtigten in der Landeshauptstadt.
Unterschiedliche Wahlbeteiligungen sind bei Hauptwahl und Stichwahl nicht ungewöhnlich. Am 13. September wurden mehrere kommunale Vertretungen und Direktämter gleichzeitig gewählt. Am 27. September standen dagegen nur noch die Entscheidungen zwischen jeweils zwei Personen im Mittelpunkt.
Wie hoch war die Wahlbeteiligung?
Bei der Stadtratswahl in Hemmingen lag die Wahlbeteiligung bei rund 70,08 Prozent. Regionsweit beteiligten sich 42,08 Prozent an der Stichwahl zur Regionspräsidentschaft. Bei der OB-Stichwahl in Hannover lag die Beteiligung bei 45,0 Prozent.
Unterschiedliche Aufgaben von Stadtrat und Regionsversammlung
Der Rat der Stadt Hemmingen entscheidet über Angelegenheiten, die in der Zuständigkeit der Stadt liegen. Dazu zählen unter anderem der kommunale Haushalt, Grundschulen, Kindertagesstätten, Feuerwehr, örtliche Straßen, Sportstätten, Bauleitplanung und die Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten.
Die Regionsversammlung ist für überörtliche Aufgaben zuständig, die gemeinsam für die Landeshauptstadt und die 20 weiteren Städte und Gemeinden der Region organisiert werden. Dazu gehören der regionale Nahverkehr, Berufsschulen, Förderschulen, Krankenhäuser, soziale Leistungen, Rettungswesen, Abfallwirtschaft und die regionale Raumplanung.
Die Regionspräsidentin leitet die Regionsverwaltung und vertritt die Region Hannover nach außen. Gleichzeitig gehört sie der Regionsversammlung als stimmberechtigtes Mitglied an. Der Oberbürgermeister von Hannover leitet dagegen die Verwaltung der Landeshauptstadt. Beide Spitzenämter sind voneinander getrennt und besitzen unterschiedliche Zuständigkeitsbereiche.
Was ist der Unterschied zwischen Stadtrat und Regionsversammlung?
Der Stadtrat entscheidet über kommunale Aufgaben innerhalb Hemmingens. Die Regionsversammlung ist für überörtliche Aufgaben zuständig, die Hemmingen und die gesamte Region Hannover betreffen.
Häufige Fragen zu den Wahlergebnissen 2026
Wer ist neue Regionspräsidentin?
Eva Bender von der SPD gewann die Stichwahl mit 69,41 Prozent der gültigen Stimmen. Sie tritt ihr Amt am 1. November 2026 an.
Wer bleibt Oberbürgermeister von Hannover?
Belit Onay von Bündnis 90/Die Grünen wurde mit 61,5 Prozent der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit gewählt.
Durften Wahlberechtigte aus Hemmingen bei der OB-Stichwahl abstimmen?
Nein. Die Oberbürgermeisterwahl betraf ausschließlich die Landeshauptstadt Hannover. In Hemmingen wurde am 27. September nur über die Regionspräsidentschaft abgestimmt.
Warum gab es bei der Regionspräsidentschaft eine Stichwahl?
Im ersten Wahlgang erreichte keine Kandidierende Person mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen. Deshalb traten Eva Bender und Dr. Oliver Junk als die beiden Erstplatzierten erneut gegeneinander an.
Wer wurde bei der Regionsversammlungswahl stärkste Kraft?
Die SPD erreichte regionsweit mit 24,24 Prozent den höchsten Stimmenanteil und erhält 20 Sitze.
Wie viele Mitglieder hat die Regionsversammlung?
Es wurden 84 Regionsabgeordnete gewählt. Regionspräsidentin Eva Bender gehört dem Gremium zusätzlich mit Sitz und Stimme an.
Wer gewann die Stadtratswahl in Hemmingen?
Die CDU wurde mit 33,67 Prozent stärkste Kraft und erhält neun Sitze.
Wie viele Sitze hat die SPD im Hemminger Stadtrat?
Die SPD erhält sechs der 26 gewählten Ratsmandate.
Wie viele Parteien und Wählergemeinschaften ziehen in den Stadtrat ein?
Im neuen Rat der Stadt Hemmingen sind sieben Parteien und Wählergemeinschaften vertreten.
Wie lange dauert die neue Wahlperiode?
Die Mitglieder des Rates der Stadt Hemmingen und der Regionsversammlung werden grundsätzlich für fünf Jahre gewählt. Die Amtszeiten der Regionspräsidentin und des Oberbürgermeisters von Hannover dauern jeweils acht Jahre.
Wo sind die ausführlichen Ergebnisse zu finden?
Die detaillierten Listen-, Personen- und Gesamtergebnisse sowie die bestätigten Stichwahlergebnisse werden über die offiziellen Wahlseiten veröffentlicht:
Wahlergebnisse transparent nachvollziehen
Mit den Entscheidungen vom 13. und 27. September 2026 sind die Kommunalwahl und die Stichwahlen abgeschlossen. Der Rat der Stadt Hemmingen und die Regionsversammlung wurden für die kommenden fünf Jahre gewählt. Eva Bender übernimmt die Leitung der Region Hannover, während Belit Onay Oberbürgermeister der Landeshauptstadt bleibt.
Die Ergebnisgrafiken bieten einen schnellen Überblick über Stimmenanteile und Sitzverteilungen. Für verbindliche Detailangaben, die Ergebnisse einzelner Wahlbezirke sowie die vollständigen Listen- und Personenstimmen sollten die offiziellen Ergebnispräsentationen der zuständigen Wahlleitungen genutzt werden.
Informieren Sie sich über die neuen politischen Mehrheiten und verfolgen Sie die Arbeit des Rates der Stadt Hemmingen sowie der Regionsversammlung während der kommenden Wahlperiode.